Die offene Stelle in Ihrem Betrieb ist seit Monaten ausgeschrieben. Bewerbungen? Fehlanzeige. Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann sind Sie im MEISSNER LAND nicht allein. In einer aktuellen Unternehmensbefragung der Wirtschaftsförderung Region Meißen sagen 61 Prozent der Unternehmen, dass der Fachkräftemangel sie spürbar bis massiv trifft.1 Und die Zahlen der aktuellen Fachkräftestudie zeigen: Das Problem wird sich nicht von selbst lösen. Bis 2040 verliert der Landkreis rund 19.650 Menschen im erwerbsfähigen Alter – ein Rückgang von 14 Prozent. Rechnerisch entsteht bis dahin eine Fachkräftelücke von etwa 21.000 Stellen2. Die gute Nachricht: Es gibt einen Weg, der schon heute funktioniert.
Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass Zuwanderung im MEISSNER LAND längst einen wichtigen Beitrag leistet. In den vergangenen zehn Jahren sind allein durch Zuzüge aus dem Ausland über 8.000 Menschen mehr in den Landkreis gekommen als ihn verlassen haben. Sie arbeiten heute in Pflegeeinrichtungen, in der Produktion, im Handwerk – mitten unter uns und gemeinsam mit uns.
Wie UNSER BÄCKER. aus Klipphausen vorangeht
Ein Beispiel aus der Region ist UNSER BÄCKER aus Klipphausen. Geschäftsführerin Rommy Schumann bildet seit Jahren junge Menschen aus Vietnam in ihrer Bäckerei aus. Einfach war der Anfang nicht. Doch genau darauf müsse man sich einstellen, sagt sie: „Man muss wissen: man hat mehr zu tun. […] Aber man bekommt viel mehr wieder, als man selbst gibt.“
Als andere Betriebe sie fragten, wie sie das geschafft habe, war ihre Antwort eindeutig: „Wenn ihr billige Arbeitskräfte und Auszubildende sucht, lasst es bitte bleiben – das haben die jungen Leute nicht verdient.“ Für sie geht es um etwas anderes: Nachwuchs auszubilden – egal, ob er von hier oder aus einem anderen Land kommt. „Dann kann man unheimlich viel Freude damit haben.“
Auch in vielen anderen Betrieben verändert sich die Haltung. Die Hälfte der befragten Unternehmen sagt heute, internationale Fachkräfte seien „eine echte Chance“. Fast 40 Prozent sehen ebenfalls Potenzial, zögern aber noch. Häufig liegt das an sprachlichen Herausforderungen – 94 Prozent nennen die Sprache als größte Hürde – oder daran, dass nicht klar ist, wie der Prozess überhaupt gestartet werden kann.¹
Genau da beginnt die Arbeit des Welcome Centers
Steffi Kretzschmar begleitet Unternehmen im MEISSNER LAND durch das beschleunigte Fachkräfteverfahren nach § 81a AufenthG – von der Prüfung der Unterlagen bis zur Vorabzustimmung für einen zügigen Visumtermin.
Dabei profitieren Sie von kurzen Wegen: Welcome Center und Ausländerbehörde greifen unmittelbar ineinander. Das bedeutet weniger Abstimmungsaufwand, weniger Zeitverlust zwischen verschiedenen Zuständigkeiten und mehr Planungssicherheit für Ihr Unternehmen. So kann eine internationale Fachkraft schneller dort ankommen, wo sie gebraucht wird: in Ihrem Team.
Und dafür müssen sie kein Großkonzern sein. Das Beratungsangebot steht jedem Unternehmen im Landkreis offen – unabhängig von Branche oder Größe. Sie müssen auch noch nicht alle Antworten kennen. Ein erstes unverbindliches Gespräch reicht, um gemeinsam herauszufinden, welcher Weg für Ihr Unternehmen sinnvoll ist.
Den ersten Schritt gehen
Der Fachkräftemangel wird nicht kleiner. Aber die Möglichkeiten, ihm zu begegnen, werden konkreter. Wenn Sie sich jetzt informieren, können sie offene Stellen schneller besetzen, lange Vakanzzeiten vermeiden und Ihr Unternehmen langfristig personell breiter aufstellen.
Und das Beste: Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen. Steffi Kretzschmar vom Welcome Center MEISSNER LAND unterstützt Sie dabei.
Telefon: 03521 7251760
E-Mail:
(WRM GmbH)
Quellen:
1 Wirtschaftsförderung Region Meißen GmbH: Unternehmensbefragung „Fachkräfte im MEISSNER LAND – Ihre Einschätzung zählt“ (2026)
2 complan Kommunalberatung GmbH/Regionomica GmbH im Auftrag der Wirtschaftsförderung Region Meißen GmbH: Aktualisierung der Studie „Wege zur Sicherung des zukünftigen Fachkräftebedarfs im Landkreis Meißen“ (Fachkräftestudie), Stand 30.01.2026

