Die diesjährige Malerfahrt der Maler- und Lackiererinnung Meißen führte vom 8. bis 10. Mai 2025 in das malerische Quedlinburg, verbunden mit einem Abstecher zum renommierten Farbenhersteller Caparol in Köthen. Drei Tage lang verband die Fahrt fachlichen Austausch mit kulturellem Erlebnis und stärkte einmal mehr den Zusammenhalt innerhalb des Handwerks.
Zum Auftakt der Reise stand ein Besuch im Caparol-Werk in Köthen auf dem Programm. Die Teilnehmer erhielten dort spannende Einblicke in die Herstellung moderner Lacke und Lasuren – sowohl auf Lösemittel- als auch auf Wasserbasis. Das Werk, vielen noch unter dem früheren Namen „Lacufa“ bekannt, präsentierte sich als innovativer Standort mit tiefen Wurzeln in der Branche. Nach dem fachlichen Einstieg führte die Reise weiter in die UNESCO-Weltkulturerbe-stadt Quedlinburg. Die über 1.000 Jahre alte Stadt beeindruckte mit ihrer einzigartigen Fachwerkarchitektur und historischen At-mosphäre. Ein gemeinsames Abendessen bildete den geselligen Abschluss des ersten Tages.
Der Freitag stand ganz im Zeichen von Natur und Geschichte. Eine kleine Rundfahrt durch den Harz, begleitet von einem Reiseexperten, bot beeindruckende Ausblicke und führte die Gruppe vorbei an bekannten Sehenswürdigkeiten, wie z. B. den Hexentanz-Die Teilnehmer der Malerfahrt 2025 platz und die Rappodetalsperre. Nach einem stärkenden Mittagessen ging es auf Stadt-führung durch Quedlinburg – ein kultureller Höhepunkt, der die reiche Vergangenheit der Stadt lebendig werden ließ. Am Abend trafen sich die Teilnehmer erneut zu einem gemütlichen Beisammensein.
Am dritten und letzten Tag führte die Rück-reise über Leipzig, wo die Gruppe bei einer Schifffahrt durch die Kanäle der Stadt das industrielle Erbe und die moderne Entwicklung der Messestadt aus einer besonderen Perspektive erleben konnte. Danach ging es zurück nach Meißen – mit vielen neuen Ein-drücken und gestärktem Gemeinschaftsgefühl – ein voller Erfolg.
Die Malerfahrt 2025 bot den perfekten Rahmen für Weiterbildung, Austausch und Gemeinschaft. Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatoren, die mit viel Engagement eine gelungene Kombination aus Fachprogramm und kulturellem Erlebnis auf die Bei-ne gestellt haben.
(Jörg Beckert, Obermeister)