Hochschul-Forschungsprojekt beleuchtet ganzheitlich den Nachhaltigkeits-Impact von Arbeitskleidung

Was uns eine neue Hose kostet, steht auf dem Preisschild. Aber wie wirkt sich die Entscheidung für oder gegen ein Modell auf Umwelt und Gesellschaft aus? Diese Frage steht im Zentrum des vom Land Hessen geförderten Forschungsprojekts „Sustainable Ownership Model“ – kurz: SOM – der Hochschule RheinMain aus Wiesbaden und der University of Applied Sciences Frankfurt. Als Praxispartner unterstützt das Wiesbadener Unternehmen Mewa das Projekt. Unter anderem führte die Hochschule eine deutschlandweite Befragung unter Nutzern von Arbeitskleidung durch, um Meinungen aus Handwerk und Industrie einzuholen.

Im Projekt SOM nehmen die Forschenden den Nachhaltigkeits-Fußabdruck von Berufskleidung über ihren kompletten Lebenszyklus und unter Berücksichtigung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekte unter die Lupe. Gegenübergestellt werden dabei nicht nur das Produkt, sondern insbesondere auch die Logistik dahinter: Kauft und wäscht der Handwerker seine Kleidung selbst, übernimmt sein Arbeitgeber das für ihn oder wird die Ausstattung mit Berufs- und Schutzkleidung komplett an einen Dienstleister outgesourct?

Am konkreten Beispiel einer Arbeitshose und eines T-Shirts wird untersucht, wie nachhaltig Berufskleidung über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg je nach Geschäftsmodell „Kauf“ oder „Miete“ ist. Dabei geht es nicht nur um CO2-Emissionen und Ressourcenverbrauch, sondern um alle drei Aspekte der Nachhaltigkeit: Welche Kosten fallen über den Lebensweg an, wie sind die Auswirkungen auf die Umwelt und welche gesellschaftlichen Folgen ergeben sich daraus?

Die Beantwortung dieser Fragen erfolgt über ein umfassendes Kennzahlensystem und Datenerhebungen. „Die Ergebnisse können die Entwicklung und Nutzung künftiger, umweltfreundlicher Arbeitskleidung mitprägen“, sagt Prof. Dr. Hartmut Werner von der Wiesbaden Business School, der das Projekt im Rahmen einer Doktorarbeit leitet und zusammen mit Prof. Dr. Benjamin Bierwirth von der Frankfurt University of Applied Sciences den Förderantrag bei der Hessenagentur gestellt hat.  Die Veröffentlichung des Forschungsprojekts ist für das Frühjahr 2026 geplant.

Der Rundum-Service von Mewa sorgt dafür, dass saubere Arbeitskleidung immer vor Ort ist. Frische Kleidung wird pünktlich geliefert, getragene abgeholt, defekte repariert, Änderungswünsche sowie An- oder Abmeldungen bei Änderungen im Team lassen sich einfach umsetzen. Kurze Wege sind Mewa wichtig: Mit 16 Standorten in Deutschland können Kunden immer regional versorgt werden.

Für saubere und sichere Wartungs- und Reparaturarbeiten bietet das Unternehmen Mehrwegputztücher und Ölauffangmatten an – ebenfalls im Rundum-Service. Diese nehmen große Mengen Schmutz bzw. Leckagen auf und sind umweltfreundlicher als so manches Einwegprodukt. Sie können gewaschen und wiederverwendet werden. Das spart Ressourcen und sichert stets verfügbares Reinigungsmaterial.

Bildunterschrift

Foto: MEWA